Treffen mit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Frau Małgorzata Handzlik

Bielsko - Biała, Polen, 17/05/2013

Das Ziel des Treffens war ein Meinungsaustausch im Zusammenhang mit dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen und explizit deren Art. 18. eSmoking Institute hat die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der EU-Tabakrichtlinie in ihrer aktuellen Fassung besprochen. Es lohnt sich, zu sagen, dass in dem Vorschlag der EU-Tabakrichtlinie nur Verkauf von solchen Liquids zugelassen wird, in denen die Nikotinkonzentration nicht mehr als 4 mg/ml beträgt.  

eSmoking Institute hat vorgeschlagen, dass die Nikotinkonzentration auf 24 mg/ml festgesetzt wird, denn ein Konzentrationslimit von 4 mg/ml einen eigentlichen Verbot von E-Zigaretten bedeuten würde. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Nikotinkonzentration in Liquids mindestens 20 mg/ml betragen sollte, damit die E-Zigaretten ihre therapeutische Funktion überhaupt erfüllen können.

eSmoking Institute ist allerdings eindeutig für die Einführung eines Verbotes für denVerkauf von E-Zigaretten an Minderjährige sowie für eine entsprechende Beschriftung von nikotinhaltigen Produkten.

Aus den neuesten Untersuchungen von Prof. Etter, Prof. Polosa und Prof. Sobczak geht es hervor, dass die E-Zigaretten von den gewöhnlichen Zigaretten viel gesünder sind. Die Anzahl von chemischen Verbindungen, die in traditionellen Zigaretten vorkommen, gleicht ca. 5600. In E-Zigaretten dagegen machen die chemischen Verbindungen nur einige Dutzende aus.

Professor Etter und Professor Polosa sind der Meinung, was ihre Forschungsarbeit auch nachweist, dass E-Zigaretten zu den besten Unterstützungsmaßnahmen gehören, wenn es um das Aufhören mit dem Rauchen geht. E-Zigaretten erlauben dem Raucher, neben der Nikotinzufuhr, auch sein bisheriges Verhalten, das Inhalieren, das Geschmacks- und Aromaerlebnis sowie Beschäftigung für die Hände, zu erhalten. All dies erhöht wesentlich die Wirksamkeit der E-Zigaretten bei Versuchen, die Rauchsucht loszuwerden.

Am 18. Juni 2013 wird das Europäische Parlament über die so genannte Tabakrichtlinie abstimmen. Wir hoffen, dass die EU-Abgeordneten die Sache mit erforderlicher Sorgfalt eingehen und vor der Entscheidung alle Argumente in Betracht ziehen, insbesondere im Zusammenhang mit den Bestimmungen bezüglich der E-Zigaretten, denn in heutiger Fassung versperrt der Vorschlag der Tabakrichtlinie vielen süchtigen Rauchern den Ausweg aus der Sucht.